22. Oktober 2020

10.10.2015 TTIP Demo in Berlin

Am 10.10.2015 fand in Berlin unter dem Motto “Stoppt TTIP und CETA – Für einen gerechten Welthandel”, eine Demo mit ca. 250.000 Teilnehmern statt.

Nie zuvor sind in Europa mehr Menschen zu diesem Thema auf die Straße gegangen. Die Zahl der Teilnehmer übertraf die Erwartungen der Veranstalter deutlich. Zur Demonstration aufgerufen hatte ein breites zivilgesellschaftliches Bündnis.

Auch Kolleginnen und Kollegen der ver.di Vertrauensleute des ENTEGA-Konerns nahmen an dieser Veranstaltung teil.

Auf der Berliner Kundgebung forderten Redner die EU-Kommission, Bundesregierung, Bundestag und die anderen EU-Mitgliedstaaten auf, die Forderung der Demonstranten aufzugreifen. Internationale Verträge müssen transparent verhandelt werden und den Schutz von Demokratie und Rechtsstaat gewährleisten. Sie dürfen sich nicht an Konzerninteressen ausrichten. Gemeinsam forderten die Demonstrierenden die Sicherung und den Ausbau von Arbeitnehmerrechten, sowie von Sozial-, Umwelt- und Verbraucherstandards. Nur mit einem fairen Welthandel könnten ein sozialer Ausgleich, umweltgerechtes Wirtschaften und kulturelle Vielfalt durchgesetzt werden.

Bei der Schlusskundgebung sprachen u.a. Reiner Hoffmann (DGB-Vorsitzender), Gesine Schwan (Präsidentin der Humboldt-Viadrina Governance Platform), Hubert Weiger (Vorsitender des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland BUND), Christian Höppner (Präsident des Deutschen Kulturrates) sowie Ulrich Schneider (Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Wohlfartsverbandes).

Das Bündnis das zu dieser Demonstration aufgerufen hat, bestand aus:

  • Deutscher Gewerkschaftsbund
  • Attac
  • der Deutsche Kulturrat
  • Campact
  • der Paritätische Wohlfahrtsverband
  • foodwatch
  • Mehr Demokratie
  • Brot für die Welt
  • Greenpeace
  • WWF
  • NaturFreunde Deutschlands

Bereits am Mittwoch 07.10.2015 wurden der EU-Kommission mehr als drei Millionen Unterschriften übergeben, die im letzten Jahr europaweit gegen TTIP und CETA gesammelt wurden.


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