29. Oktober 2020

Flugblatt Zusatzversorgung Bund und Versorgungskassen

VL-Aktuell

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
folgende Schritte muss der Personenkreis, der für die ATZ in Frage kommt, unternehmen, damit die Auskünfte für die ATZ und für den Rentenbeginn richtig sind:

  • Einen Termin bei der Deutschen Rentenversicherung unter Angabe der Rentenversicherungsnummer vereinbaren, damit geprüft werden kann, ob der
    Betroffene die 45 Versicherungsjahre erreicht hat und in welcher Höhe die zu erwartende Rente zum frühest möglichen Rentenbeginn z.B. mit 63 Jahren
    und 4 Monaten liegt. Das gilt auch für Schwerbehinderte Menschen, die für diese ATZ in Frage kommen.
  • Nach Vorlage der entsprechenden Daten der Deutschen Rentenversicherung muss ein Termin bei der Personalabteilung der HSE AG vereinbart werden. In diesem ATZ-Gespräch muss eine Berechnung bezüglich des zu erwartenden Nettoeinkommens in der Aktivphase der ATZ und in der Passivphase der ATZ erstellt werden. Der Schwerpunkt liegt beim Personenkreis, der Schichtzulagen, Rufbereitschaft usw. hat. In diesem Gespräch muss festgestellt werden, welche Beiträge und in welcher Höhe in gesetzliche Rentenversicherung, Krankenversicherung, Pflegeversicherung und die HEAG PZK bzw. ZVK usw. fließen. Es sollte ein Beratungsprotokoll mit den entsprechenden Berechnungen in schriftlicher Form erstellt, unterschrieben und mitgegeben werden.
  • Nachdem diese Berechnungen vorliegen, muss Kontakt zu HEAG PZK bzw. Zusatzversorgungskasse (ZVK) aufgenommen werden, damit eine Berechnung über die Höhe der zu erwartenden Rente von der HEAG Pensionszuschusskasse bzw. der ZVK bei Rentenbeginn erstellt werden kann.

Eine Entscheidung bezüglich der Inanspruchnahme der ATZ sollte erst dann getroffen werden, wenn alle oben aufgeführten Punkte geklärt sind.