3. März 2021

Die Konzernbetriebsvereinbarung vom 5. November 2019 stellt Kolleginnen und Kollegen beim Fahrtkostenzuschuss schlechter.

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

warum hat der Konzernbetriebsrat der ENTEGA AG im November 2019 die Betriebsvereinbarung zum Fahrtkostenzuschuss gekündigt? Was war die Intension? Um die ENTEGA Mediant mit in ein neu gestaltete Betriebsvereinbarung zu bekommen? Grundsätzlich erst einmal ein lobenswertes Ansinnen!

Aber, warum hat man das getan, und stellt den Großteil der Beschäftigten der ENTEGA AG schlechter? Die alte BV beinhaltete das alle Kolleginnen und Kollegen, mit Ausnahme leitender Angestellter und ATZ Angestellte, diesen Fahrtkostenzuschuss bekommen konnten. Dies galt im Übrigen auch für Ehepartner und die Kinder!

Jetzt mit der neuen Betriebsvereinbarung haben die Kolleginnen und Kollegen die aufgrund der alten Betriebsvereinbarung schon diesen Zuschuss bekommen, weiterhin die Möglichkeit, diesen für sich und den Ehegatten und Kinder zu beantragen. Kolleginnen und Kollegen, die diesen Zuschuss jetzt erst beantragen wollen haben, keine Möglichkeit mehr einen Zuschuss für den Ehegatten oder die Kinder zu beantragen!

Weshalb baut man hier wieder ohne Not eine Zweiklassengesellschaft auf? Dies ist für uns Vertrauensleute nicht nachvollziehbar. Vor allem wurde die Betriebsvereinbarungen alten Betriebsvereinbarungen der ENTEGA AG, ENTEGA Plus, citiworks und COUNT+CARE still und leise aufgekündigt.

Der Betriebsrat der e-netz Südhessen AG hat dies bis heute nicht gemacht, was durchaus nachvollziehbar ist, denn diese Konzernbetriebsvereinbarung stellt die Kolleginnen und Kollegen insgesamt schlechter!

Wir würden hier gerne durch den Konzernbetriebsratsvorsitzenden eine nachvollziehbare Begründung erhalten, um dieses Vorgehen zu verstehen zu können, warum man die Kolleginnen und Kollegen schlechter stellt. Aus diesem Grund haben wir in der 8 KW um ein Gespräch zu diesem Thema gebeten.

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